10. Februar 2026 – Zusammenfassung
Italien geht mit deutlich besseren makroökonomischen Rahmenbedingungen in die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026, gestützt durch die Widerstandsfähigkeit von Produktion, Beschäftigung und Handel nach der Pandemie sowie eine verbesserte Haushaltslage. Italien verzeichnete seit Covid-19 das stärkste durchschnittliche Pro-Kopf-Wachstum unter den großen europäischen Volkswirtschaften und übertraf damit sogar Spanien. Auch der Handel zeigte trotz erhöhter Unsicherheit eine gewisse Widerstandsfähigkeit und bot einen teilweisen Puffer gegen externe Risiken. Der Handelsüberschuss außerhalb der EU ging 2025 im Vergleich zum Vorjahr nur um 1,5 Mrd. EUR zurück, unterstützt durch hochwertige Sektoren wie Metalle, pharmazeutische Produkte sowie Maschinen und Ausrüstung. Die heraufgestuften Länderratings und die seit 2008 niedrigsten Spreads zwischen BTP und Bund signalisieren ein größeres Vertrauen der Außenwelt in die Glaubwürdigkeit der italienischen Politik und die mittelfristige Tragfähigkeit der Verschuldung, was zu günstigen finanziellen Bedingungen führt.